Verbandsnews
Luzern | 21.10.2026
3'479 Unterschriften: Bevölkerung setzt deutliches Zeichen gegen massiven Parkplatzabbau
Die Volksinitiative «Ja zu einer quartierverträglichen Parkierung in der Stadt Luzern» hat die erforderliche Unterschriftenzahl deutlich übertroffen. 3'479 Unterschriften wurden der Stadt Luzern übergeben. Der grosse Zuspruch zeigt, wie stark der geplante Abbau von rund 3'230 öffentlichen Parkplätzen die Bevölkerung beschäftigt.
Grosser Zuspruch aus der Bevölkerung
Die Nachfrage nach Unterschriftenbogen übertraf sämtliche Erwartungen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagierten sich eigenständig und sammelten weitere Unterschriften. «Die Leute haben uns an den Standaktionen regelrecht überrannt. Die Unterschriftenbogen gingen weg wie warme Weggli», erklärt Benjamin Koch, Präsident des Wirtschaftsverbands Stadt Luzern und Mitglied des Initiativkomitees.
Parkplatzpolitik mit Augenmass
Die Initiative fordert, den Abbau öffentlicher Parkplätze auf maximal 20 Prozent zu begrenzen. Weitergehende Reduktionen sollen möglich bleiben, sofern gleichwertige Ersatzparkplätze in Gehdistanz geschaffen werden.
«Wir wollen keinen Stillstand, sondern vernünftige und verhältnismässige Lösungen», betont Anna-Sophia Spieler, Grossstadträtin und Mitglied des Initiativkomitees.
Erreichbarkeit für Bevölkerung und Gewerbe sichern
Der geplante Parkplatzabbau hätte weitreichende Auswirkungen auf das Gewerbe, die Quartiere sowie Handwerks-, Pflege- und Lieferbetriebe. Das Initiativkomitee befürchtet steigende Kosten und zusätzlichen Suchverkehr.
Mit der erfolgreichen Unterschriftensammlung ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Nun ist der Stadtrat gefordert, das deutliche Signal aus der Bevölkerung ernst zu nehmen.
Das Initiativkomitee dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr grosses Engagement.
Weitere Informationen Grosser Zuspruch aus der Bevölkerung
Die Nachfrage nach Unterschriftenbogen übertraf sämtliche Erwartungen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagierten sich eigenständig und sammelten weitere Unterschriften. «Die Leute haben uns an den Standaktionen regelrecht überrannt. Die Unterschriftenbogen gingen weg wie warme Weggli», erklärt Benjamin Koch, Präsident des Wirtschaftsverbands Stadt Luzern und Mitglied des Initiativkomitees.
Parkplatzpolitik mit Augenmass
Die Initiative fordert, den Abbau öffentlicher Parkplätze auf maximal 20 Prozent zu begrenzen. Weitergehende Reduktionen sollen möglich bleiben, sofern gleichwertige Ersatzparkplätze in Gehdistanz geschaffen werden.
«Wir wollen keinen Stillstand, sondern vernünftige und verhältnismässige Lösungen», betont Anna-Sophia Spieler, Grossstadträtin und Mitglied des Initiativkomitees.
Erreichbarkeit für Bevölkerung und Gewerbe sichern
Der geplante Parkplatzabbau hätte weitreichende Auswirkungen auf das Gewerbe, die Quartiere sowie Handwerks-, Pflege- und Lieferbetriebe. Das Initiativkomitee befürchtet steigende Kosten und zusätzlichen Suchverkehr.
Mit der erfolgreichen Unterschriftensammlung ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Nun ist der Stadtrat gefordert, das deutliche Signal aus der Bevölkerung ernst zu nehmen.
Das Initiativkomitee dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr grosses Engagement.
Luzern | 27.09.2026
WVL bedauert Abstimmungsresultat: «Das Problem ist nicht gelöst – es wurde verlagert»
Der Wirtschaftsverband Stadt Luzern nimmt das Ergebnis der Abstimmung über den kommunalen Mindestlohn mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Wir respektieren den Entscheid der Stimmberechtigten, halten ihn aus wirtschaftspolitischer Sicht jedoch für ein falsches Signal für Luzern und die gesamte Wirtschaftsregion.
Wir wussten von Beginn an, dass wir einen schwierigen Abstimmungskampf führen. Der einfachen Botschaft «Sie wollen den Mindestlohn abschaffen» stand eine komplexere Diskussion über Bürokratie, Regulierung, Gesamtarbeitsverträge und die richtige politische Ebene gegenüber.
Der Arbeitsmarkt endet nicht an der Stadtgrenze. Unterschiedliche Lohnvorschriften innerhalb derselben Wirtschaftsregion schaffen zusätzlichen administrativen Aufwand und schwächen aus unserer Sicht die Sozialpartnerschaft. Besonders kritisch wäre, wenn das Luzerner Resultat weitere Gemeinden zu eigenen Regelungen veranlasst. Damit droht genau jener kommunale Flickenteppich, vor dem wir gewarnt haben.
Die Rechnung kommt später:
«Wir haben es nicht geschafft, mit einem komplexen wirtschaftspolitischen Argument gegen die einfache Botschaft ‹Sie wollen den Mindestlohn abschaffen› durchzudringen. Das bedauere ich sehr. Das eigentliche Problem ist mit diesem Entscheid jedoch nicht gelöst. Zusätzliche Regeln, Eingriffe in die Sozialpartnerschaft und unterschiedliche Rahmenbedingungen bleiben. Die politische Botschaft mag auf den ersten Blick gut klingen – die wirtschaftlichen Folgen werden sich erst später zeigen.»
Benjamin Koch, Präsident
Für uns bleibt klar: Faire Löhne sind wichtig. Arbeitsmarktpolitik sollte jedoch auf einer Ebene geregelt werden, auf der möglichst einheitliche Rahmenbedingungen gelten – und nicht Gemeinde für Gemeinde.
Wir wussten von Beginn an, dass wir einen schwierigen Abstimmungskampf führen. Der einfachen Botschaft «Sie wollen den Mindestlohn abschaffen» stand eine komplexere Diskussion über Bürokratie, Regulierung, Gesamtarbeitsverträge und die richtige politische Ebene gegenüber.
Der Arbeitsmarkt endet nicht an der Stadtgrenze. Unterschiedliche Lohnvorschriften innerhalb derselben Wirtschaftsregion schaffen zusätzlichen administrativen Aufwand und schwächen aus unserer Sicht die Sozialpartnerschaft. Besonders kritisch wäre, wenn das Luzerner Resultat weitere Gemeinden zu eigenen Regelungen veranlasst. Damit droht genau jener kommunale Flickenteppich, vor dem wir gewarnt haben.
Die Rechnung kommt später:
«Wir haben es nicht geschafft, mit einem komplexen wirtschaftspolitischen Argument gegen die einfache Botschaft ‹Sie wollen den Mindestlohn abschaffen› durchzudringen. Das bedauere ich sehr. Das eigentliche Problem ist mit diesem Entscheid jedoch nicht gelöst. Zusätzliche Regeln, Eingriffe in die Sozialpartnerschaft und unterschiedliche Rahmenbedingungen bleiben. Die politische Botschaft mag auf den ersten Blick gut klingen – die wirtschaftlichen Folgen werden sich erst später zeigen.»
Benjamin Koch, Präsident
Für uns bleibt klar: Faire Löhne sind wichtig. Arbeitsmarktpolitik sollte jedoch auf einer Ebene geregelt werden, auf der möglichst einheitliche Rahmenbedingungen gelten – und nicht Gemeinde für Gemeinde.
Luzern | 20.06.2026
Initiative für eine quartierverträgliche Parkierung in Luzern lanciert
Ein breit abgestütztes Komitee aus Politik, Wirtschaft und Verbänden lanciert die Initiative «Ja zu einer quartierverträglichen Parkierung in der Stadt Luzern». Die Initiative setzt sich für eine ausgewogene Parkplatzpolitik ein, welche die Bedürfnisse von Bevölkerung, Gewerbe, Tourismus und Menschen mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigt.
Hintergrund ist die Absicht der Stadt Luzern, im Rahmen ihrer Klima- und Energiestrategie bis 2040 rund die Hälfte der öffentlichen Parkplätze abzubauen. Das Initiativkomitee ist überzeugt, dass ein derart weitreichender Abbau erhebliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit von Quartieren, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen hätte.
Die Initiative fordert, dass Parkplätze weiterhin reduziert werden können, wenn wichtige Gründe dafür vorliegen. Gleichzeitig soll der Parkplatzabbau auf ein vernünftiges Mass beschränkt werden. Weitergehende Reduktionen sollen nur dann möglich sein, wenn gleichwertiger Ersatz in Gehdistanz geschaffen wird.
Die Unterschriftensammlung startet am 24. August 2026. Bereits heute können Interessierte die Initiative unterstützen, dem Komitee beitreten oder Unterschriftenbogen vorbestellen.
Gemeinsam setzen wir uns für praktikable Lösungen und eine quartierverträgliche Mobilität in der Stadt Luzern ein.
Beitritt Komitee und Vorbestellung Unterschriftenbögen Hintergrund ist die Absicht der Stadt Luzern, im Rahmen ihrer Klima- und Energiestrategie bis 2040 rund die Hälfte der öffentlichen Parkplätze abzubauen. Das Initiativkomitee ist überzeugt, dass ein derart weitreichender Abbau erhebliche Auswirkungen auf die Erreichbarkeit von Quartieren, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen hätte.
Die Initiative fordert, dass Parkplätze weiterhin reduziert werden können, wenn wichtige Gründe dafür vorliegen. Gleichzeitig soll der Parkplatzabbau auf ein vernünftiges Mass beschränkt werden. Weitergehende Reduktionen sollen nur dann möglich sein, wenn gleichwertiger Ersatz in Gehdistanz geschaffen wird.
Die Unterschriftensammlung startet am 24. August 2026. Bereits heute können Interessierte die Initiative unterstützen, dem Komitee beitreten oder Unterschriftenbogen vorbestellen.
Gemeinsam setzen wir uns für praktikable Lösungen und eine quartierverträgliche Mobilität in der Stadt Luzern ein.
Bleiben Sie
aktuell mit den
NEWS DES KGL!
Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) ist als grösster Dachverband die führende und
repräsentative Organisation der KMU im Kanton. Dem Gewerbeverband sind die örtlichen und regionalen Unternehmens- und Gewerbevereine, kantonale und zentralschweizerische Berufs- und Fachverbände
sowie weitere nahe stehende Organisationen, Selbständigerwerbende und Unternehmen angeschlossen.
27.09.2026
Sämtliche Vorlagen im Sinn der Luzerner KMU-Wirtschaft entschieden
Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) zeigt sich sehr erfreut über die heutigen Abstimmungsergebnisse. Mit dem Ja zur Änderung des Ruhetags- und Ladenschlussgesetzes sowie zur Weiterentwicklung der Standortförderung hat die Luzerner Stimmbevölkerung zwei wirtschaftspolitisch wichtige kantonale Vorlagen an-genommen. Auch auf nationaler Ebene wurden mit der Ablehnung der Ernährungsinitiative und der Neutralitäts-initiative beide Vorlagen im Sinne der KGL-Parolen entschieden.
zum Beitrag
Ebikon | 27.08.2026
Standortförderung und Ladenschlussgesetz: Die KGL-Delegierten sagen 2x überdeutlich JA
Die KGL-Politikversammlung, das wirtschaftspolitische Organ des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Luzern, tagte gestern Mittwoch in Ebikon. Dabei fassten die anwesenden Stimmberechtigten im Pfarreizentrum die Parolen für die wirtschaftsrelevanten kantonalen und eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 27. September.
zum Beitrag
14.06.2026
KGL erfreut über Ablehnung der «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative
Der KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL) ist erfreut über die Ablehnung der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz». Trotz Nein-Verdikt ist für den KGL klar, dass die stärker werdenden Wachstumsprobleme nun konkret angegangen und politisch konsequent Korrekturen umgesetzt werden müssen.
zum Beitrag
Jetzt Neumitglied
werden und unseren
Wirtschaftsstandort stärken!